Pressestimmen

“Soldate Jeannette” ist ein frecher, durchtriebener, aber auch von Respekt gegenüber ausgewählten Größen des Autorenkinos getragener Film (…)”
Dominik Kamalzadeh für die TAZ   Zum Artikel 

„Soldate Jeannette“, der in Sundance Premiere hatte, überzeugt mit einer undurchdringlichen Hauptfigur und einer ambivalenten Gesellschaftskritik, die gerade keinen sicheren Punkt kennt, von dem aus zu rechten wäre.
Bert Rebhandl für die Frankfurter Allgemeine Zeitung   Zum Artikel

Wer SOLDATE JEANNETTE sieht, bleibt mit einem großen Grinsen zurück, energetisch, motiviert. Hinter der Ruhe und nüchternen Direktheit, die der Film zunächst ausstrahlt, hinter den österreichischen Manierismen, seinem permanenten Kokettieren mit einer fast bedrückenden Ernsthaftigkeit brodelt eine widerspenstige, eine ungemein intensive, positive und humanistische Energie, die mal zynisch, mal neckisch kommentierend immer dominiert.
Dennis Vetter für Negativ-Film.de  Zum Artikel

 “Fannis leiser Rebellion der Verweigerung, stets hinter untadeliger Haltung verborgen, verleiht die Musik von Bettina Köster und Gustav euphorischen Ausdruck. Mit Zitaten von Godards Vivre sa vie, in dem wiederum Dreyers La passion de Jeanne d’Arc zitiert wird, und einer wie nebensächlichen Erwähnung von Chantal Akermans Jeanne Dielmann reiht Daniel Hoesl seine Soldate Jeanette zudem ganz beiläufig unter die großen Rebellinnen der Filmgeschichte ein.”
Helene Sorgner für Ray Magazin Zum Artikel

Interviews deutsch englisch

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Pressestimmen international 

This is one of the weirdest, funkiest outings to reach U.S. cinemas in quite some time, with an utterly bizarre premise. 
Nathan Southern for Allmovie.com   Read Article

“Dryly funny pre-credits sequence follows unflappable fortysomething Fanni (a committed Johanna Orsini-Rosenberg) as she buys a designer dress at great expense, only to toss it straight into the nearest recycling bin. That sets the pace, tonally and thematically, for her ensuing adventures, as she is evicted from her plush, rent-overdue apartment, literally burns her remaining assets and takes a job on a rural piggery, where she finds a kindred spirit in rebellious farmhand Anna (Christina Reichsthaler). Any allegorical interpretations are as open-ended as Bettina Koester’s slamming techno-pop score is emphatic.”
Guy Lodge für Variety Zum Artikel

Lauréat du Festival de Rotterdam, Soldate Jeannette est largement à la hauteur des récentes découvertes du festival néerlandais. Hors norme, excitant et déroutant, Soldate Jeannette est réalisé par un assistant d’Ulrich Seidl, le jeune Daniel Hoesl. Et il y a un mix inédit entre le meilleur du cinéma autrichien actuel et le meilleur de son voisin allemand. Au premier, Hoesl emprunte la froideur drolatique, où le rire semble inconvenant et surgit de situations dramatiques.
Nicolas Bardot for FilmdeCulte.com  Read Article

„Und dann kam „Soldate Jeannette“ (World Dramatic Competition). Wenn ich keinen weiteren guten Film sehe für den Rest des Festivals, Jeannette hat die Reise schon bezahlt gemacht.“
Kartina Richardson für RogerEbert.com/ Chicago Sun Times
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„Gewitzt wie Dogtooth und kontemplativ wie Bestiaire.“ „Vom ersten Moment an beweist Filmemacher Daniel Hoesl eine geschliffene und gleichsam mühelos unaufgeregte Regie, die ein unbestechliches Gespür für das Medium signalisiert.“
Michael Nordine für filmthreat.com
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„Schon seit fast einer Dekade im independent Film aktiv, kennt der österreichische Regisseur Daniel Hoesl die Politiken des Systems und die Anforderungen einen Spielfilm zu gestalten. Als Avantgarde Denker mit einer Vision die sich deutlich vom Europäischen Kino abhebt, war die Herausforderung „Soldate Jeannette“ zu produzieren, eine noch Größere. Basierend auf den Biographien, des zum Teil mit Laiendarstellern besetzten, sehr organischen Films, der durch Improvisation strukturiert wurde und den eine scharfe und überlegte Kamera auszeichnet, handelt es sich um ein Werk von besonderer gesellschaftlicher Relevanz.“
Robert Bell für Exclaim Magazine, Kanada
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„Wir sind in Wien und trotzdem lädt uns Daniel Hoesls gelassen komponierter Film, der ohne Drehbuch entstanden ist, ein, unsere Gedanken auf eine Safari gehen zu lassen. Der Verkäufer in der hochpreisigen Boutique, wo Fanni eingeführt wird, bezaubernd gespielt von einer poker-faced Johanna Orsini-Rosenberg, verwendet die Sprache der Mode ganz im Sinne von Roland Barthes.“
Anne-Katrin Titze für Eye For Film review
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„Der Spielfilm des Österreichischen Regisseurs und Agent-Provokateur Daniel Hoesl verspricht einen herausfordernden Blick in die verzweigten Pfade zweier Frauen. Fanni hat genug von ihrem verhätschelten Leben voll der schönen Dinge. Sie reißt sich los und macht sich auf in alpine Territorien, wo sie auf Anna trifft, die in ihrem Dasein auf einem Bauernhof im Schweinemist feststeckt. Unterschiedliche Motive treiben die gegensätzlichen Frauen an sich selbst neu zu definieren.“
Chale Nefus für Slackerwood
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